"... aber die Liebe ist die größte unter ihnen" (1.Kor 13)

Die Eheringe - Symbol für Liebe und Treue

Viele Paare bezeichnen ihn als den "schönsten Tag im Leben": den Tag der kirchlichen Hochzeit. In einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche geben sich Braut und Bräutigam das "Ja-Wort" für des gemeinsame Leben. Der Pfarrer spendet im Gottesdienst den Segen Gottes und betet für das Brautpaar.

 

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, so empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Ev.Pfarramt, Pfr.Palmer (Tel. 5257). Noch bevor Sie das Lokal und evtl. eine Band buchen, sollten Sie den Termin mit dem Pfarramt und dem Standesamt absprechen, denn nicht jeder Samstag kommt als Hochzeitstermin in Frage.

 

Gerne berät Sie das Pfarramt bei der Hochzeitsvorbereitung. In der Regel wird Pfr.Palmer etwa zwei Monate vor der Trauung einen Termin für das Traugespräch vereinbaren. In diesem Traugespräch wird der Ablauf des Traugottesdienstes besprochen, es werden "Äußerlichkeiten" wie der Blumenschmuck bedacht, und auch das Eheverständnis der Kirche wird bedacht und besprochen.

Hochzeit - ein wichtiger Tag

Wenn bei einer Hochzeit Braut und Bräutigam evangelisch sind, so kann das Ev.Pfarramt alle nötigen Vorbereitungen zur Hochzeit treffen.

 

Falls entweder Braut oder Bräutigam katholisch sind, so kann eine Hochzeit auch von Pfarrern beider Konfessionen gemeinsam gestaltet werden.
Unmöglich ist allerdings eine "ökumenische Trauung", auch wenn dies immer wieder gewünscht wird. Angeboten wird vielmehr eine evangelische Trauung mit Beteiligung eines katholischen Geistlichen oder umgekehrt eine katholische Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Geistlichen. "Gemischte" Brautpaare müssen sich also entscheiden, ob sie evangelisch oder katholisch getraut werden wollen.
Falls sich gemischte Brautpaare für eine evangelische Trauung entscheiden, so ist es auch möglich, dass nur der evangelische Pfarrer bei der Trauung anwesend ist. In diesem Fall ist aber die vorherige Kontaktaufnahme mit dem katholischen Pfarramt nötig, damit der katholische Priester die Erlaubnis zur Eheschließung in der evangelischen Form erteilt. In der Regel wird er dies im Rahmen eines eigenen Traugespräches tun.

 

Bei Hochzeiten, bei denen ein Ehepartner keiner Kirche angehört oder geschieden ist, gelten Ausnahmebestimmungen - hier ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Ev.Pfarramt sehr wichtig.

Das können Sie bereits vor dem Traugespräch mit dem Pfarrer vorbereiten:

  • suchen Sie die Tauf- und Konfirmationstermine von Braut und Bräutigam heraus (am besten, indem Sie die Familienbücher beider Familien bereit legen)
  • überlegen Sie sich, welche Wünsche und Ideen Sie bezüglich des Traugottesdienstes haben.
    Ein Organist oder eine Organistin wird normalerweise von der Kirchengemeinde gestellt. Falls Sie zusätzliche oder andere Musik wünschen, sollten Sie dies selbst organisieren.
  • machen Sie sich evtl. bereits Gedanken über einen Trauspruch.
    Der Trauspruch ist ein Bibelwort, das Sie durch Ihr Eheleben begleiten soll. Er ist ein Segenswort Gottes für das Zusammenleben, den Sie als Brautpaar selbst auswählen.
    Eine Auswahl gebräuchlicher Trausprüche finden Sie unter www.trauspruch.de

Weitere oft gestellte Fragen oder Informationen zum Verlauf einer kirchlichen Trauung finden Sie auch auf der offiziellen Seite der Landeskirche: www.trauspruch.de.