Offene Türen für Jugendliche

Bezirksjugendreferent Jörg Kresse beim Jugendevent "SoJA"

Jugendliche besitzen in unserer Kirche große Rechte.

 

Ab dem 14.Lebensjahr besitzen sie die volle "Religionsmündigkeit" - das heißt, sie dürfen selbst entscheiden, ob und zu welcher Kirche sie zukünftig gehören wollen.
Deshalb fällt auf diesen Zeitpunkt der "Religionsmündigkeit" auch traditionell die Konfirmation: ein Jahr lang sollen sich alle Jungen und Mädchen an der Grenze zum Erwachsenwerden Zeit nehmen können und dürfen, um - angeleitet vom Pfarrer und begleitet von der Gemeinde - sich ihren eigenen Standpunkt zum Glauben, zur Kirche und zu Gott bewußt zu machen. Die feierliche Konfirmation am Schluss des Konfirmandenjahres soll deshalb ein bewußtes "Ja" zu Gott beinhalten.

 

Mit dem 14.Geburtstag erhalten Jugendliche in der Evangelischen Kirche dann auch bereits das Wahlrecht - früher als bei jeder anderen Wahl. Sie dürfen aktiv über die Gemeindeleitung und das Gemeindeleben mitbestimmen und sind aufgerufen, sich in "ihrer" Gemeinde einzubringen.

 

Viel wichtiger als diese Rechte ist es aber, ob Jugendliche in ihrer Gemeinde einen Platz finden, wo sie sich wohl fühlen, wo sie willkommen sind und wo sie ihren Glauben so leben und ausdrücken dürfen, wie es ihnen angemessen ist. Beides erwarten und erhoffen Jugendliche von ihrer Gemeinde: Heimat - und Freiheit. Beides verspricht die Bibel im Psalmwort: "Du stellst meine Füße auf weiten Raum" (Psalm 31,9).

 

Deshalb versucht unsere Kirchengemeinde beides anzubieten: verbindliche und freie Angebote ebenso wie punktuelle "Jugendevents", Jugendgottesdienste ebenso wie die Möglichkeit, sich mit den eigenen Gaben, Fähigkeiten und Visionen in das Gemeindeleben einzubringen.